• Warum die aktuellen Märkte sowie der ETF-Hype gerade jetzt gefährlich sind.

    BildVor dem Hintergrund der weltweit schwächelnden Konjunktur, der massiven Zinswende der Zentralbanken, sektoraler Aktienmarktblasen sowie noch nie da gewesenen geopolitischen Unsicherheiten unterliegen insbesondere die marktneutralen Fonds (Welt-ETF’s) größeren Abwärtspotenzialen.
    In diesem makroökonomischen Spannungsfeld werden die kommenden 1-2 Jahre für die Geldanlage keine leichten, schon gar nicht die ertragreichsten werden.

    Seitdem die Anleihemärkte seit 2023 wieder einen Beitrag zur Portfolioallokation liefern und den Aktienmärkten die Mittel entziehen, wirkt dies grundlegend schwächend auf die Beteiligungspapiere. Die unveränderliche Machtverschiebung zw. den Großmächten, bevorstehende Wahlen und einhergehende Unsicherheiten in der Änderung der Wirtschaftspolitik der USA sowie zunehmende militärischen Spannungen sorgen ebenfalls für eine Liquiditätsbremse. Ein weiteren Indikator für grundlegend veränderte Zeiten sehen wir in den Neubewertungen von Staaten. Auf die Herabstufung der USA durch Fitch folgt nun die erste Herabstufung von Deutschland durch die Schweizer Rating Agentur ICV. Eine klare Infragestellung an die Zahlungsfähigkeit. Der den Staaten seit Dekaden zugrundeliegende abnehmende Wachstumstrend verspricht zudem wenig Hoffnung auf Wirtschaftswunder. Dieser erhöhte Druck als Folge tendenziell sinkender Einnahmen und steigenden Kosten dreht die Daumenschrauben enger. Jene, welche durch die Inflationsbekämpfung bereits auf sehr engem Niveau sind.

    Diese Verjüngung und Verlagerung der Flüsse der Finanzmärkte wird sichtbare Folgen haben. Zumal die Nachfrage auf dem Gütermarkt, wie Angebot auf dem Kapitalmarkt seitens der Privathaushalte ebenfalls rückläufig ist.
    So ist an die Österreicher Nationalökonomen Mises und Hayek zu denken, welche bereits seit 1930 erarbeiteten, dass entzogenes Kapital sektoral und nicht flächendeckend wirkt. Hierbei entsteht ein höherer Kapitalabfluss in konsumentfernten und weniger starken Rückgang in konsumnahen Branchen. Dieser Rückgang konnte seit Beginn des Jahres bereits bei KI- und Nachhaltigkeit-Investments festgestellt werden, welche durch Euphorie und Staatssozialismus getrieben wurden.

    Für die kommenden Jahre erscheinen also wertbasierte Unternehmen, sowie die Ertragskraft aus dem Finanzmarkt einen ruhigeren Hafen zu bilden. Dies bedingt eine aktive Selektion von Titeln. Hierfür sprechen ebenfalls die sich glättenden Konjunkturzyklen bei gleichzeitig besagten geringeren Trendwachstum der Gesamtwirtschaft. Ein breit gestreutes ETF-Portfolio kann in dieser Welt nicht wirken und birgt vermeidbare Risiken!

    Wie bereits Warren Buffet betont. „Regel Nr. 1: Verliere niemals Geld im Markt. Regel Nr. 2: Vergiss niemals Regel Nr. 1.“
    So gilt es die vergangenen holprigen 2 Jahre nicht durch Gier aufholen zu wollen, sondern sich der noch immer existenten Gefahren bewusst zu werden und den Fokus auf den Erhalt seiner Assets zu legen. Insbesondere Erstinvestitionen sollten bedacht in defensive Assets fließen, ggf. auch ratierlich angelegt werden.

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    ETF-Gefahr für Anleger!

    auf Werben online publiziert am 28. Oktober 2023 in der Rubrik Presse - News
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