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    Dirk Harbecke, Chairman von Rock Tech Lithium, erläutert Hintergründe zum Lithiummarkt

    Es ist eine Huhn-oder-Ei Diskussion. Elektroautos machen nur dann wirklich Sinn, wenn es ausreichend Lademöglichkeiten gibt. Das ist eine der wesentlichen Voraussetzungen, damit es eine nennenswerte Nachfrage nach Fahrzeugen mit Elektromotor gibt. Oder ist es genau umgekehrt? Gibt es nicht ein flächendeckendes Ladenetz, weil einfach zu wenige Elektroflitzer unterwegs sind und sich daher mit den Ladestationen nicht ausreichend Geld verdienen lässt?

    Um eine vernünftige Akzeptanz von E-Autos zu erreichen ist vor allem ein Netz von Schnellladestationen entscheidend. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) gab es Ende 2019 weltweit 7,3 Millionen Ladepunkte. Bei 6,5 Millionen von diesen ist allerdings nur ein langsames Laden möglich. Die meisten befinden sich in privater Hand, also in Privathaushalten, Mehrfamilienhäusern oder am Arbeitsplatz.

    China führend

    Weltweit kommen öffentliche Ladestationen nur auf einen Anteil von rund zwölf Prozent. Die meisten davon (37 Prozent) gibt es in der Volksrepublik und überraschenderweise in den USA (24 Prozent). Deutschland kommt auf einen Anteil von fünf Prozent. Allerdings gibt es auch bei den öffentlichen Ladepunkten nur vergleichsweise wenige Schnellladestationen. Die meisten (82 Prozent) befinden sich in China. Die USA (fünf Prozent) und Deutschland (gerade einmal ein Prozent) rangieren hier weit abgeschlagen. Öffentliche Schnellladepunkte sind vor allem für Großstädte wichtig, da es hier weniger private Lademöglichkeiten als auf dem Land gibt. Außerdem nehmen sie Langstreckenfahrern die Angst, beim Laden lange Pausen einlegen zu müssen oder sogar irgendwo mit leerem Akku zu stranden.

    Doch der Ausbau mit schnellen Lademöglichkeiten nimmt Fahrt auf. Schon im vergangenen Jahr stieg weltweit die Zahl der öffentlichen Ladestationen um 60 Prozent und damit sehr viel stärker als die Zahl der Elektro-Fahrzeuge. Und es gibt noch eine erfreuliche Entwicklung. Fast ein Drittel der 2019 in Betrieb genommenen neuen Stationen waren Schnellladepunkte. Vor allem Tesla Supercharger, Ionity (das Ladenetzwerk von BMW, Daimler, Ford und Volkswagen) sowie Electrify America sind im vergangenen Jahr stark expandiert. General Motors hat grade bekannt gegeben, zusammen mit EVgo eine landesweite Schnelllade-Infrastruktur in den USA aufzubauen, mit rund 2.750 Schnellladegeräten in Städten und Vororten.

    Neue Umsatz-Quellen

    Auch Ölkonzerne und Versorger sehen hier Chancen für neues Geschäft. Beispielsweise hat Royal Dutch Shell 2017 das Ladungsnetzwerk NewMotion gekauft: Das Unternehmen besitzt oder betreibt inzwischen 142.000 Ladestationen in ganz Europa. Außerdem ist Shell im vergangenen Jahr mit einer weiteren Übernahme in den US-Markt eingetreten. Auch BP ist mittlerweile durch eine Akquisition auf dem Feld tätig. So kann Big Oil möglicherweise künftig, wenn der Höhepunkt der Ölnachfrage überschritten ist, Umsatzverluste ausgleichen.

    Ähnliche Überlegungen gibt es bei den Versorgern. Da Industrien und Geräte immer effizienter werden und weniger Strom verbrauchen, könnte hier der Strom-Verkauf an den Ladesäulen einen Ausgleich schaffen. Der spanische Versorger Iberdrola und die französische EDF sind in das Geschäft bereits eingestiegen.

    Und jetzt geben auch noch die Staaten bei dem Thema Gas. So will Deutschland 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau einer modernen und sicheren Ladesäulen-Infrastruktur, die Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität und in die Batteriezellfertigung stecken. Schon vorher hatte sich die Regierung in ihrem Klimapaket das Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren für 50.000 neue öffentliche Ladestationen zu sorgen. Derzeit gibt es rund 33.000. Und die Europäische Union will in den kommenden fünf Jahren die Zahl der öffentlichen Ladestationen von etwas mehr als 200.000 auf eine Million verfünffachen.

    Der geplante Ausbau ist genau das, was der Markt braucht. Denn für einen erfolgreichen Markthochlauf der E-Mobilität ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur die wichtigste Voraussetzung, so der deutsche Verband der Automobilindustrie (VDA). Und ohne einen umfangreichen Wechsel von Verbrenner- zu Elektroautos wird sich die weitere Erwärmung der Erde kaum stoppen lassen.

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    Brad Barnett
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    Rock Tech Lithium Inc.: E-Mobilität: Der Engpass bei den Ladepunkten löst sich auf

    auf Werben online publiziert am 4. August 2020 in der Rubrik Presse - News
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